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Man benötigt zunächst drei wichtige Dinge: eine Antenne, ein Funkgerät und ein geeignetes 13.8V Netzteil
Die Antenne: Für CB braucht man eine Antenne, die für den 27MHz-Bereich auch ausgelegt ist. Dabei spielt die Größe der Antenne zunächst keine Rolle. Ob man allerdings mit einer kleinen Mobilantenne die gewünschten Erfolge erzielt sei erst mal dahingestellt. Besser würde sich da schon eine Antenne auf dem Dach oder am Fenster machen. Diese können von 1,0m bis 8,0m groß sein. Je nach Standort und Laune der Vermieter kann man sich dann entsprechend eine aussuchen. Ich empfehle, sich je nach gewünschten Absichten und Größe des Geldbeutels, eine Antenne auszusuchen. Will man sich nur mit Freunden aus dem Nahbereich unterhalten, reicht eine Antenne am Fenster (z.B.: die Boomerrang, die schon für 25-30 Euro zu erwerben ist) oder vielleicht sogar eine kleine Magnetfußantenne auf dem Fensterbrett oder an der Heizung :-).Will man jedoch weit über die Stadtgrenzen hinaus, oder wohnt man sogar mitten in der Stadt umgeben von vielen Gebäuden, wäre eine etwas größere Antenne auf dem Dach angebrachter (z.B.: eine K41 oder A99, die dann allerdings etwas mehr kosten, aber nicht viel). Die größeren, leistungsfähigeren Antennen sind meist besser, aber man bedenke das bei zu großer Kanalbelastung oder durch Störsender selbst die größte Antenne nichts bringt.
Das Funkgerät: Es gibt eine Vielzahl von Funkgeräten auf dem Markt und es wäre Wahnsinn alle aufzuzählen. Ich möchte daher nur mal ein paar Hinweise geben, die eventuell von Belang sind.
Es gibt 40-Kanal-Funken (26.965 MHz - 27.405 MHz) und 80-Kanal-Funken (26.555 MHz - 27.405 MHz) im FM-Bereich. Wahlweise mit oder ohne AM. FM ist allerdings die Hauptbetriebsart, die 12 Kanäle die auch für AM freigegeben sind werden kaum noch genutzt, höchstens von den Fernfahrern. Hier ist auch schon eine kleine Auswahl an Geräten vorhanden die mit SSB ausgelegt sind.
Im Normalfall reicht ein einfaches 40-Kanal-Gerät, ohne AM aus. Dieses hat die CEPT-Zulassung und ist Anmelde- und Gebührenfrei. Da es aber doch schon recht voll auf den Kanälen ist, empfehle ich ein 80-Kanal-Gerät, mit oder ohne AM spielt keine Rolle. Allerdings muss man diese Geräte anmelden und Gebühren zahlen, wenn man sich eine Feststation holt und innerhalb der 70km Zohne befindet. Außerdem ist die Verwendung von 80-Kanal-Geräten nicht an jedem Standort möglich, da es ja noch die "Schutzzonen-Regelung" gibt. Das heißt, zu unseren Nachbarländern muss ein gewisser Abstand eingehalten werden, damit diese nicht bei der Benutzung der neuen 40 Kanäle (26.555 MHz - 26.955 MHz) gestört werden.
Auf alle Fälle sollte man wieder überlegen für was man des Funkgerät einsetzen will und je nach dem kann man sich dann für ein mehr oder weniger gutes Gerät entscheiden. Es gibt schon Geräte ab 100,- Euro bis unendlich. Also ist für jedermann sicherlich etwas dabei, wobei ich anmerken muss, dass man doch schon mehr wie 150,- Euro ausgeben sollte, um ordentlich und mit vernünftiger Qualität funken zu können. Unter Links findet ihr zahlreiche Adressen von Funkfirmen, die die Geräte vertreiben. Dort könnt ihr euch ja einfach mal umschauen, was es so alles gibt.
Ein Funkgerät funktioniert ganz einfach: man schließt es am Netzteil an, stöpselt die Antenne und das Mikrophon dran, schaltet es ein und legt einfach los. Nun kann man sich einen Kanal aussuchen, auf dem man gerne sprechen möchte, drückt die Taste am Mikrophon und redet drauf los, wenn man fertig ist lässt man wieder los und lauscht den Geräuschen aus dem Lautsprecher. Klingt an sich ganz einfach, ist es aber nicht. Denn man muss schon ein paar Funkregeln beachten, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist. Diese Regeln stehen meistens kurz zusammengefasst in der Betriebsanleitung der Funke oder auf kleinen Zetteln, die man beim Funkhändler sicherlich bekommen kann. Wenn man diese wenigen Regeln mehr oder weniger beherrscht kann es richtig losgehen und ist dann vielleicht doch nicht mehr so schwer.
Na denn, viel Spaß beim funken...
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